• Sonja Schrom

Wenn man theoretisch praktisch alles weiß und wie man es doch ins Leben schwuppsen kann


Wisst Ihr, was uns Menschen wirklich in den meisten Fällen gemeinsam haben? Wir wissen theoretisch praktisch alles. Das bedeutet zum Beispiel in der Welt der Persönlichkeitsentwicklung, dass wir zwar sehr viel Wissen einholen – wie es durch Beratungen, Bücher, Seminare, Videos etc etc. Die Ratschläge darin klingen oft wirklich extrem schlüssig für einen, es wird einem nachvollziehbar erklärt, wie man dies oder jenes erreichen bzw. erüben kann und sind wir voller Euphorie und ZACK – zwei Mal versucht, ein Tag verstrichen und außer dem darüber nachdenken, warum dies oder jenes nicht funktioniert, geschieht meist nicht (mehr) viel. Natürlich ist es doof es sich einzugestehen, aber irgendwie haben die meisten von uns die romatnische Ansicht, dass es nur durch das rationale Erkennen getan ist. Bei Büchern mit „Arbeitsteilen“ bin ich zB Meisterin im Aufheben auf später…. Ja, unbefleckt sind sie noch immer – die sorgsam vorgedruckten Zeilen in den meisten Skripten.


Will heißen – wir sind ja nicht doof und ich unterstelle uns jetzt, dass wir ja tatsächlich etwas ändern wollen, denn sonst würden wir uns ja nicht den Mund auf der Suche nach der Lösung wassrig lesen oder schauen oder oder oder, nur um nichts zu machen. Oder?


Könnte es in manchen Fällen auch sein, dass wir etwas absolvieren um danach sagen zu können – MIST – jetzt jat sich wieder nichts geändert? Menno – ich würde ja so gern – ich beMÜHE mich ja so sehr, ich habe ALLES versucht, aber bei mir funzt es nicht … Hand aufs Herz – JA, das machen wir alle mehr oder weniger bei diesem oder jenem Thema – aber, weil es auch ein Stück unsere kulturelle Prägung ist, weil unter Umständen EIN Bindeglied fehlt – nämlich das tatsächliche ERÜBEN, das subjektive Nachjustieren, das Raum und Zeit geben um sich zu versuchen und nach einer gewissen Zeit zu sehen, wie oder was oder warum nicht. Hier hilft es sich vorzustellen, dass die neue Art zu denken bzw. zu handeln wie ein kleiner Muskel ist, der einfach trainiert gehört. Von mal zu mal wird es leichter fallen und besser gelingen.


Aber heute möchte ich zu jenen sprechen, die sich nahezu abrackern mit Tools und Ich-rede-es-mir-schön-Affirmationen. Meiner Wahrheit nach steckt hier die Krux darin, dass wir unsere Zellintelligenz unterschätzen. Ich sehe das immer vor mir – seit Kind an – jede Zelle ist ein kleine ICH – jede einzelne – und wenn wir Blockaden, Traumen, Prägungen haben, muss man sich das so vorstellen, dass diese jeweils nicht nur in unserem Denkapparat eine dicke Straße haben, nein, sie auch unser gesamtes System ist damit infiltriert. Das eher knifflige daran ist, dass man bei gewissen – immer wieder auftretenden – Doofumständen im Leben nicht wirklich weiß bzw. wissen kann, woher dies oder jenes kommt. Wusstet ihr, dass man bereits im Babybauch Prägungen und Überzeugungen aufschnappen kann, die einem als Erwachsenem das Leben wahrlich schwer machen können? Das ist keine Phantasie, sondern Wissenschaft.


Ich habe das als Mensch und in meiner Tätigkeit als Hypnosetrainer so oft erlebt, dass es manchmal tatsächlich „nur“ Kleinigkeiten sind (aus der Perspektive des Erwachsenen). DIESE zu entdecken gilt es, denn hier gilt das schöne Sprichwort „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“.


Wenn man sich also mal auf seinen wunderschönen Popsch sitzt und sich (eh nur vor sich selbst) ganz ehrlich klar macht, WAS immer und immer und immer wieder vom Leben aufs Butterbrot geschmiert bekommt, wie zB immer dieselben bösen, sich immer gleich verhaltenden Chefs, Partner, Freunde etc. DANN ist das schon mal die halbe Miete. Wenn man dann noch mit sich und diesem „Sachverhalt“ in media res geht, ist es wirklich oft möglich, an die tatsächliche Ursache, was einfach den AUSLÖSER darstellt, zu gelangen und ist es in den meisten Fällen tatsächlich so, dass die(se) Erkenntnis HEILT. Weil der JETZT-MENSCH den Auslöser erkennt und die Situation NEU bewerten kann – in den allermeisten Fällen ist das dadurch implantierte Schutzverhalten nicht mehr nötig.


Wenn man nicht selbst drauf kommt, geht es relativ einfach in einer Hypnosesitzung oder sonstigen Techniken, die Euch ansprechen , wenngleich ich sagen muss, dass die Hypnose für mich die pragmatischste Methode ist, denn so oft habe ich erlebt, dass jahrzehntelange Leidenswege nach einer Sitzung geklärt werden konnten.


DENN durch diese Erkenntnis gelangt dieses Wissen auch in alle Zellen und kann SOMIT ausgeräumt werden – das ist der Grund, warum man oft nach Sitzungen jeglicher Art vermehrt auf die Toilette muss, schwitzt oder viele Tränen kommen. Das sind die Zusammenräumer der Zellen und wie ich immer so schön sage RAUS mit allem, was keine Miete zahlt.


Was ich in diesen Zeiten feststelle ist, dass alles immer unmittelbarer funktioniert. Also – befreit Euch von allem, was Eurem Wohlbefinden in der Sonne steht – denn es ist JETZT EUER LEBEN.

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